Förderverein der Sukkulenten-Sammlung Zürich

Natur- und Artenschutz

Die Rolle der Sukkulenten-Sammlung Zürich

Früher wurden riesige Mengen von sukkulenten Pflanzen der Natur entnommen und dabei fast ausgerottet. Es war oft einfacher und billiger, die Pflanzen zu importieren als in aufwändiger gärtnerischer Kleinarbeit heranzukultivieren und zu vermehren. Von diesen Importen, resp. Exporten, überlebte nur ein winziger Bruchteil.

Als Reaktion auf diesen Naturfrevel wurde 1975 das Washingtoner Artenschutzübereinkommen abgeschlossen. Dieses ist aufbauend auf den Roten Listen der IUCN (Internationale Union für die Erhaltung der Natur und natürlicher Ressourcen), entsprechend dem Gefährdungsstatus, in drei Gruppen eingeteilt. Je nach Gefährdung ist der Handel untersagt oder aber mit entsprechenden Zeugnissen beschränkt zugelassen.

Die Sukkulenten-Sammlung Zürich arbeitet seit 1975 aktiv an der Erstellung Roter Listen und den Inventaren bedrohter Pflanzen in botanischen Gärten mit. Ein grosser Teil der Pflanzen der Sukkulenten-Sammlung sind national geschützt oder unterliegen der Artenschutz-Gesetzgebung.